Über mich

Mein Name ist Tanja Thews. 
Ich studiete Pädagogik auf Diplom an der Universität Bielefeld. Zur Zeit absolviere ich eine Ausbildung als Tierärztliche Fachangestellte in Brockhagen. Soweit ich mich erinnern kann, habe ich mich schon immer für Hunde interessiert und selber viele Jahre einen Hund besessen.

Seit 2008 beschäftige ich mich eingehend mit dem Thema Hund  speziell auf der Ebene der Erziehung und Kommunikation. Um meine theoretischen Kenntnisse zu vertiefen lernte und assistierte ich in den vergangenen 2 Jahren bei der Hundetrainerin Vera Klöpping in Detmold. Besondere Schwerpunkte lagen dabei auf der Korrektur von Problemhunden, Welpentraining und Hundesport.

In der bei Klöpping angeschlossenen Hundepension habe ich zudem viel über Rudelverhalten, Rangordnung und die Eigenarten der verschiedenen Rassen in der Praxis erfahren

Mein Pädagogikstudium und meine Ausbildung zur Tierärztlichen Fachangestellte verbunden mit dem umfangreichen Wissen über Hunde und ihr spezielles Verhalten prädestenieren mich, als Hundetrainerin selbständig zu arbeiten. 



Meine Philosophie


Bevor man sich an die Haltung von Hunden wagt, sollte man sich mit deren Herkunft und Geschichte auseinandersetzen, um sie besser verstehen und ihre Sprache richtig deuten zu können.

Evolution ist ein sehr spannendes Thema. Jedes Lebewesen hat einen Ursprung. Beim Hund liegt dieser Ursprung bei den Wölfen.

Wölfe sind Rudeltiere, dass heißt, sie leben in Gruppen zusammen und ordnen sich den Gesetzen des Rudellebens unter.

Was sind das für Gesetze?

1. Es gibt zwei Leitwölfe - einen männlichen Wolf und ein weiblichen
2. Die Autorität des Leitwolfs wird nicht untergraben (Rangordnung)
3. Der Stärkere überlebt

Nur den Leitwölfen ist es gestattet sich fortzupflanzen, dies dient zur Regulierung der Geburtenrate und um Futterknappheiten zu verhindern. Begattungsversuche von anderen Wölfen werden unterbunden.
Innerhalb des Rudels existiert eine strenge Rangordnung, die man deutlich an der Körperhaltung ablesen kann.



Begrüßen sich zwei Wölfe aus dem gleichen Rudel kann man anhand der Körperhaltung die Rangfolge erkennen. Der ranghöhere Wolf trägt Kopf und Schwanz hoch erhoben, um seine Dominanz zu zeigen. Der rangniedrigere Wolf demonstriert seine Unterwürfigkeit, indem er sich klein macht, die Ohren anlegt und die Schnauze des ranghöheren Wolfes ableckt.

Sollte ein Leittier das Gefühl bekommen, dass ein anderer ihm den Rang ablaufen möchte, kommt es zu sogenannten Rangordnungskämpfen. Bei diesen Kämpfen kann es auch zu tödlichen Verletzungen kommen. Doch wenn der Leitwolf stark genug ist, sind diese Kämpfe schnell beendet.
Erkennt der rangniedrigere Wolf, dass er dem Leitwolf unterlegen ist unterwirft er sich ihm. Er legt sich auf dem Rücken und bietet seinen Hals an. Was bedeutet: "Du bist der Stärkere, ich ergebe mich."
So kann man aus den Zusammenhängen zwischen Wolf und Hund seine Lehren ziehen.

Auch der Hund ist ein Rudeltier und unterliegt den selben Gesetzen. Deswegen sollte man darauf achten, von Anfang an die Position als Leitführer einzunehmen. Denn nur dann kann man dem Hund die Sicherheit (Ordnung) geben, die er als Teil eines Rudels (Partner/Familie) dringend benötigt. Viele Hunde, die keiner klaren Ordnung unterliegen, stehen permanet unter Stress mit nachhaltigen Auswirkung auf ihr gesamtes Verhalten. Sie können ängstlich und sogar agressiv werden.
Probleme mit dem Hund rühren oft daher, dass die Rangordnung im "Rudel" nicht geklärt wurde.

Ein Indiz dafür, dass der Hund die ursprünglichen Rudelverhaltensweisen nicht verloren hat, zeigt sich beim Zusammentreffen mit anderen Hunden.

Beobachten Sie ihren Hund, lernen Sie ihren Hund richtig zu deuten und verteidigen Sie ihre Position als Leitführer. Ihr Hund wird es Ihnen danken.


Ihre Tanja Thews

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